Mit mehr Energie im Winter in den Tag starten

Der Winter stellt für einige Personen eine große Herausforderung dar. Das Aufstehen fällt am Morgen schwer und die langen, dunklen Tage können zu einer Winterdepression führen. Häufig ist nicht mal der morgendliche Kaffee dazu in der Lage gegen diese Müdigkeit anzukämpfen. Doch es gibt durchaus Möglichkeiten auch im Winter mit mehr Energie den Tag zu beginnen.

Der Grund weshalb es im Winter so schwerfällt aus dem Bett zu kommen, besteht in einer Veränderung des Hormonhaushaltes. Genauer gesagt tritt die Müdigkeit auf, weil das Schlafhormon Melatonin in einer größeren Menge und einem längeren Zeitraum vom Körper ausgeschüttet wird. Trifft auf das Auge kein natürliches Licht, bedeutet dies für den Körper, dass nun die Schlafenszeit näher rückt. Der Körper produziert das Melatonin und die Einschlafphase sollte beginnen.

Im Sommer ist dieser Prozess kaum ein Hindernis. Die Sonne steht lange am Himmel und geht in den frühen Morgenstunden bereits wieder auf. Somit wird das Schlafhormon nur über einen sehr begrenzten Zeitraum ausgeschüttet. Dringen die ersten Sonnenstrahlen in das Schlafzimmer wird der Aufwachprozess eingeleitet und das Aufstehen fällt wesentlich leichter. Daher ist es durchaus berechtigt, dass die meisten Personen im Sommer über mehr Energie verfügen.

Während der Winterzeit tritt das genaue Gegenteil in Kraft. Die Sonnenstrahlen sind bereits ab dem Nachmittag kaum mehr zu vernehmen und morgens ist es auf dem Weg zur Arbeit immer noch dunkel. Dies führt dazu, dass pausenlos das Schlafhormon weiterproduziert wird und eine größere Müdigkeit hervorruft.

Um diese Müdigkeit zu verhindern, stehen mittlerweile verschiedene technische Hilfsmittel zur Verfügung. Tageslichtwecker nehmen sich der Charakteristik des Sonnenlichtes an und erzeugen einen künstlichen Sonnenaufgang im Schlafzimmer. Die Lampe imitiert die Sonne so gut, dass der Körper getäuscht wird und tatsächlich glaubt, dass gerade die Sonne aufgeht. Dadurch wird das Schlafhormon gehemmt und der Aufwachprozess fällt ähnlich leicht wie im Sommer. Anstatt mit einem lauten Alarm, besinnt sich der Tageslichtwecker auf eine Simulation des Sonnenaufgangs. Diese ist so realistisch, dass das Melatonin nicht mehr ausgeschüttet wird und ein sanftes Aufwachen ermöglicht.

Häufig unterschätzt ist auch der Spaziergang im Winter. Die meiste Zeit wird zu Hause oder im Büro verbracht und versucht der kalten Temperaturen zu entfliehen. Doch selbst ein Spaziergang unter einem bewölkten Himmel ist förderlich, um mehr Energie zu tanken. Die Sonne besitzt auch an den typisch, dunklen und leicht verregneten Tagen des Winters eine positive Wirkung, weshalb es sinnvoll ist die Mittagspause im Freien zu verbringen.

Mit diesen einfachen Methoden beugen Sie der Winterdepression vor und gewinnen auch dieser kalten Jahreszeit etwas Positives ab.


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Text & Foto: Sebastian Jacobitz

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