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Herz-Kreislauf-Medizin im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht

Manchmal ist sehr schnelle medizinische Hilfe gefragt. Es treten akut Atemnot, Brustschmerzen, Beklemmungsgefühl, Herzrasen, Schwindel oder eine Bewusstlosigkeit auf. Dies sind alles Symptome, die auf eine Kreislauf- oder Herzerkrankung hinweisen k­önnen. Daher ist es gut, dass das Johanniter-Krankenhaus Geesthacht eine breite Versorgung von Herz- und Kreislauferkrankungen gewährleistet.

Die Notarztwagen im Südkreis Herzogtum Lauenburg starten von der Rettungswache, die sich direkt am Klinikgelände in Geesthacht befindet. Innerhalb von Minuten ist eine medizinische Erstversorgung so gewährleistet. Das Johanniter-Krankenhaus hat zudem eine komplett neue Notaufnahme erhalten, mit deren Ausstattung die Symptomatik eines Patienten schon in wenigen Minuten zuverlässig eingeschätzt werden kann. Hier werden die diagnostischen Weichen in einem interdisziplinären Team aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen und Pflegekräften gestellt. 

Im Fall von Schwindelzuständen oder Bewusstlosigkeit werden neben dem Herzmonitoring und Kreislaufmonitoring nach Bedarf Fachspezialisten für Neurologie hinzugezogen und eine entsprechende bildgebende Diagnostik etwa mittels Computertomographie und Ultraschalluntersuchungen veranlasst.  

Bleibt der Fokus auf dem Herzen und der Lunge, erfolgt neben Laboranalysen- und EKG-Untersuchungen je nach Bedarf eine differenzierte Diagnostik, die Röntgenuntersuchungen der Lunge und Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der Blutgefäße beinhalten kann.  

Sofern sich anhand der Symptomatik, des EKGs oder der Laborwerte ein Verdacht auf einen Herzinfarkt ergibt, kann unverzüglich im Haus eine Herzkatheteruntersuchung erfolgen. Dies erfolgt im Notfall auch an Wochenenden, Feiertagen und nachts. Durch eine Herzkatheteruntersuchung kann eine Verengung oder ein Verschluss eines Blutgefäßes des Herzens erkannt werden. Ein frischer Verschluss eines Blutgefäßes, welches das Herz mit Blut, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, ist lebensbedrohlich. Daher wird in einem solchen Fall versucht, das Gefäß mit einem Katheter wieder zu eröffnen und den eröffneten Bereich durch die Implantation einer Gefäßstütze (Stent) zu stabilisieren.

Die akute Versorgung von Herzkrankheiten erfordert im Krankenhaus eine moderne Intensivstation und ein auf die Intensivmedizin spezialisiertes Team. Im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht wurde vor wenigen Jahren eine neue und moderne Intensivstation eingerichtet. Das Ärzteteam ist interdisziplinär mit Anästhesisten, Internisten und Neurologen aufgestellt. So ist eine optimale akute Rundumversorgung der Herz- und Kreislaufpatienten gewährleistet.  

Doch nach der Akutversorgung kommt die Frage auf, wie es weitergeht. Hier kümmern sich Kardiologen und Internisten um die Optimierung der medikamentösen Therapie, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Ernährungsberaterinnen um das Wohl, die Mobilisation und Beratung der Patientinnen und Patienten. Der Sozialdienst ist behilflich, wenn Fragen zur weiteren Pflege, Behandlung und Rehabilitation auftauchen. 

Sollte einmal im Einzelfall ein sehr komplexer Befund erhoben werden, der eine Spezialbehandlung in einem Maximalversorgungszentrum erfordert, bestehen sehr enge Kooperation mit den naheliegenden Universitätskliniken. 

Zusammengefasst bietet das Krankenhaus ein breites Programm für eine möglichst wohnortnahe Versorgung der meisten Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Herzkrankheiten an. Dabei wird auf die traditionellen Werte geachtet und es steht trotz der rasanten technischen Entwicklungen der Mensch im Mittelpunkt. Das Haus soll weiter eine geborgene und familiäre Atmosphäre bieten. Gleichzeitig stehen aber durch die guten Verbindungen zu den Maximalzentren alle medizinischen Möglichkeiten offen.


Kontakt

Johanniter-Krankenhaus Geesthacht GmbH
Abteilung für Innere Medizin
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg
Am Runden Berge 3
21502 Geesthacht 

Telefon: 04152 179-201
www.johanniter-krankenhaus.de


Text: Prof. Dr. med. Ralf Köster, Sylvia Ziesmann-Busche
Fotos: Timo Jann, Andreas Rieß

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