Corona, Grippe und Co. – Wie stärke ich mein Immunsystem?

Die Abwehrkräfte bei Virusinfektionen der Atemwege stärken, Erkrankungen erfolgreich unterstützend behandeln und damit die Dauer der Erkrankung verkürzen können – Empfehlungen und Tipps finden Sie nachfolgend.

Das Immunsystem stärken

Vitamine und Mineralstoffe sind besonders für unser Immunsystem wichtig. Virusinfektionen mit Coronavirus oder der echten Grippe sind Erkrankungen, die zu schweren Komplikationen und bis zum Tode führen können. Neben den bekannten Impfungen hilft der Körper sich, das Immunsystem zu stärken, um mit einer Infektion möglichst rasch fertig zu werden. Beim täglichen Abwehrkampf gegen das Eindringen von Erregern gehen Tausende von Immunzellen zugrunde und müssen daher ständig neu aufgebaut werden. Ein großer Teil der Bevölkerung ist heutzutage mangelernährt, be­-
sonders ältere Menschen, aber auch viele junge Menschen aufgrund ihrer einseitigen Ernährungsgewohnheiten zeigen bei Laboranalysen zum Teil erhebliche Mikronährstoff-Mangelzustände. Diese Defizite wirken sich gravierend auf den Immunstatus und die Leistungsfähigkeit aus. Nur ein ausgewogenes Angebot an Vitaminen und Mineralstoffen ermöglicht es unseren Körper, dass überlebenswichtige Abwehrsystem fit zu halten.

Die Global Player des Immunsystems:

1. Selen

Deutschland ist mittlerweile aufgrund der intensivierten Landwirtschaft Selen-Mangel Gebiet. Es wird befürchtet, dass die ohnehin selenarmen Böden in Europa infolge des Klimawandels weiter ihre Mineralstoffkonzentration verlieren. Ein Selenmangel schwächt das Immunsystem, der Krankheitsverlauf einer Infektion kann deutlicher schwerer verlaufen, da sich die Viren bei einem Selenmangel im Körper schneller vermehren und ausbreiten. Zur Vorbeugung von Infektionen sollte daher Selen nach ärztlicher Rücksprache und Laborkontrollen als Tablette oder zur intensiven Behandlung intravenös gegeben werden. 

2. Vitamin D und A

Mittlerweile ist die gesamte Bevölkerung Europas mit Vitamin D mangelversorgt. Auch erreichen viele Menschen keinen ausreichenden Vitamin A Spiegel mehr. Risikogruppen sind besonders Kleinkinder, Schwangere und Stillende, Senioren und Patienten mit chronischen Grunderkrankungen. Vitamin D und A verbessern das Ansprechen auf eine Impfung und vermindern die Häufigkeit von Atemwegsinfektionen indem Abwehrstoffe vermehrt gebildet werden. Nach Rücksprache mit einem Mediziner und Laborkontrollen sollte eine individuelle Dosierung festgelegt werden.

3. Vitamin C

Vitamin C ist einer der wichtigsten antioxidativen Schutzvitamine im Körper, daneben hat es eine hohe Bedeutung für die Abwehrleistung unseres Immunsystems. Vitamin C Mangel erhöht das Risiko und die Schwere von viralen Infektionen. Vitamin C ist in der Lage Erkältungsviren abzutöten. Zur akuten Behandlung bei Infektionen hat sich die intravenöse Gabe von Vitamin C etabliert. Auf Intensivstationen konnten Vitaminfusionen die künstliche Beatmungsdauer verkürzen und die Rate an Komplikationen senken. Eine entsprechende Einnahme von Vitamin C zur Prävention oder zur Unterstützung akuter Infektionen ist sinnvoll. Die Dosierungen sollten ärztlich festgelegt werden.

4. Zink

Zink spielt eine zentrale Rolle bei der normalen Funktion des Immunsystems. Zink steigert sämtliche Bereiche der Immunabwehr. Bei einem Zinkmangel wird die Aktivität unserer Abwehrzellen deutlich beeinträchtigt. Als Folge entsteht eine allgemeine Abwehrschwäche mit erhöhter Anfälligkeit für virale aber auch allergisch bedingte Erkrankungen. In klinischen Studien konnte die Wirksamkeit von Zink in der Vorbeugung und Behandlung virusbedingter Atemwegserkrankungen aufgezeigt werden. Die Dauer und die Schwere der Erkrankung werden deutlich gemildert. Die Einnahme von Zink sollte nach ärztlicher Rücksprache und möglichst Laborkontrollen durchgeführt werden.

5. Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA haben eine entzündungshemmende Wirkung und regulieren lebenswichtige Funktionen unseres Stoffwechsels und des Immunsystems. Zudem unterstützen EPA/DHA eine gesunde Darmflora. Eine gute Vorsorgung mit Omega-3-Fettsäuren kann den Körper unterstützen, trotz viraler Infektion die normalen Funktionen des Körpers besser aufrechtzuerhalten. Um den individuellen Bedarf zu ermitteln, wird eine Fettsäureanalyse im Blut durchgeführt. Daran wird dann die individuelle Dosierung angepasst.

Die antimikrobielle photodynamische Therapie der MediZiese Naturheilpraxis

Diese Therapie zielt auf die Schädigung bakterieller, viraler und parasitärer Krankheitserreger ab. Aktuell kommen Riboflavin (Vitamin B2) Hypericin (Johanniskraut) Curcumin sowie Artesunat (Chinesischer Beifuß) als Photosensitizer zum Einsatz (oral oder per Infusion).

Wie kann die MediZiese Naturheilpraxis Ihnen helfen

Ein wichtiger Schwerpunkt der Praxis ist die Ernährungsanalyse und -beratung über die Versorgung mit lebenswichtigen Makro- und Mikronährstoffen. 

Die Einnahme notwendiger Medikamente wird dabei berücksichtigt, da viele Medikamente zu deutlichen Defiziten im Mikronährstoffhaushalt führen können. Die Praxis entwickelt mit den Patienten ein individuelles orthomolekulares Therapiekonzept und erstellt einen Einnahmeplan. Vor der Einnahme und im Verlaufe der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollten, wann immer möglich, Laborkontrollen durchgeführt werden, da es bei verschiedenen Mikronährstoffen zu gesundheits­gefährdenden Überdosierungen kommen kann. 

Die Experten aus Ernährungsberatern, Ernährungs- und Orthomolekularmediziner helfen Ihnen dabei, Ihr Immunsystem nachhaltig zu stärken.


Kontakt

MediZiese Naturheilpraxis
Wolfgang Ziese
Facharzt für Allgemeinmedizin,
Schmerztherapie, Ernährungsmedizin
und Naturheilverfahren

Jasminstraße 2
23795 Bad Segeberg

Telefon 04551 800133


Text : MediZiese Naturheilpraxis
Fotos: MediZiese Naturheilpraxis, iStock © wildpixel

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